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A D A M S   Ä P F E L        

 -  e i n e  m o d e r n e   H i o b s g e s c h i c h t e

 

es spielen: Markus Brandl, Michael A. Grimm, Stefan Murr, Pia Kolb, Franck Oskar Schindler, u.a.

 

nach dem Film von Anders Thomas Jensen

 

Spieldauer ca. 90 min., Pause möglich

 

 

Bühnenrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH

 

 

PREMIERE: 25.01.2022 im Künstlerhaus München

 

Karten unter: 

https://www.kuenstlerhaus-muc.de/programm/2022/01/26/adams-aepfel-premiere

 

 

INHALT

 

Es gibt keine schlechten Menschen - das ist die feste Überzeugung des Dorfpfarrers Ivan, der

mit grenzenlosem Optimismus die Resozialisierung von Straftätern in seiner Gemeinde betreibt. 

 

In seinem Hort der Nächstenliebe tummeln sich ziemlich aussichtslose Fälle: der kleptomanische Gunnar, Khalid, der gerne Tankstellen überfällt und wahllos auf Menschen schießt, die schwangere Alkoholikerin Sarah. Zu dieser illustren Truppe stößt Adam, ein gewalttätiger Neonazi. 

 

Ivan lässt nichts unversucht, ihn mit seiner ungetrübten Zuversicht wieder auf den rechten Weg zurückzubringen, doch Adam hat für das Weltbild des Pfarrers kein Verständnis. 

 

Ivans verbissene Gutmütigkeit treibt den rohen Adam in den Wahnsinn. Als er Adams sarkastisch formuliertes Vorhaben, als Rehabilitations-Maßnahme einen Apfelkuchen zu backen, wörtlich nimmt, entspinnt sich ein Machtkampf von biblischem Ausmaß. 

 

Nach und nach deckt der missmutige Schützling die ungeheuren Abgründe auf, die Ivans Lebensgeschichte birgt und die dieser beharrlich verdrängt. Eine Tour de Force durch ein Fegefeuer der Lebenslügen beginnt, in deren Lauf Gott selbst seine Hände im Spiel zu haben scheint, indem er Ivan Hiob gleich immer wieder schwerste Prüfungen auferlegt. 

Doch auch Adam wird gefordert, sein eigenes Weltbild zurechtzurücken...

 

Die aberwitzige Groteske des dänischen Filmregisseurs Anders Thomas Jensen gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen. 

 

Adams Äpfel ist sowohl profundes Mysterienspiel als auch schwarze Komödie über den schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus, über die Macht der Selbsttäuschung und nicht zuletzt über die Erlösung durch Apfelkuchen.

 

 

DIE SPIELER

 

GUNNAR

Michael A. Grimm – der 1970 in München geboren und aufgewachsene Schauspieler und Sprecher ist dem Publikum wahrscheinlich vor allem durch Fernsehserien wie den „Rosenheim-Cops“ und „Dahoam is dahoam“ oder Kinofilmen wie „Schwere Jungs“ oder „Mein blind Date mit dem Leben“ bekannt. Neben zahlreichen anderen Film- und TV Projekten (zB. „Der Gutachter“, „Kommissar Pascha“, „Das Verschwinden“, "Die Toten vom Bodensee“, und aktuell in der Amazon-Serie „Der Beischläfer“, u.v.a.) war er auch regelmäßig seit über 20 Jahren auf vielen Theaterbühnen zu sehen (Residenztheater München, VB Bozen, Schauspielhaus Düsseldorf, Luisenburgfestspiele und Kultursommer Garmisch-Partenkirchen). 

Für seine Leistung in "Tanze Tango mit mir" ist er aktuell für den Deutschen Schauspielpreis 2021 in der Kategorie "Komödiantische Rolle" nominiert.

Den Zuhörern des BR Radio Tatorts ist er seit 2008 in der Rolle des Ferdl Raab vertraut. Daneben hält Grimm Lesungen in den verschiedensten Genres, nicht zuletzt bei den Carl-Orff-Festspielen, arbeitet als Synchronschauspieler und spricht Hörbücher und in zahlreichen Rundfunkprojekten.

 

 

IVAN

Stefan Murr, geboren 1976 in Bad Tölz, ist Schauspieler und Autor. Nach dem er die Otto Falkenberg Schauspielschule abgeschlossen hatte, zog es ihn sowohl zum Theater als auch zum Film. Stationen am Theater waren unter anderem das Münchner Volkstheater, die Münchner Kammerspiele und das Residenztheater. Für die Hauptrolle in "Das Fest" erhielt er den Merkur-Förderpreis, für die Hauptrolle in "Der Wittiber" bekam er den Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel. Bekanntheit erlangte er auch durch zahlreiche Fernseh- und Filmprodu-ktionen, u.a. „Beste Gegend“, „Taunuskrimi", „Das Verschwinden“ und „Marie fängt Feuer“. Seit 2009 ist er beim „Derbleckn am Nockherberg“ dabei, u.A. als Karl-Theodor zu Guttenberg, Florian Pronold und Andreas Scheuer.

 

 

 

ADAM

Markus Brandl in Rosenheim geboren, aufgewachsen (in Brannenburg) im Inntal, absolvierte von 1999 - 2003 die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Schon während dieser Zeit spielte er am Bochumer Schauspielhaus. Seit 2004 gehört er zum Ensemble des Münchner Volkstheaters. Dort sah und sieht man ihn u.a. in Ein Sommernachtstraum, Der Brandner Kaspar und das ewig Leben und dem hochgelobten Monolog Rum und Wodka. Parallel dazu steht Brandl seit 2004 regelmässig vor der Kamera. Er spielte in diversen TV Produktionen, wie z.B. Polizeiruf 110: Kinderparadies, Tatort, Die Toten vom Bodensee und als Hauptdarsteller bei Monaco 110 und Die Bergretter.

 

 

 

In weiteren Rollen: Pia Kolb, Franck Oskar Schindler, u.a..