Aktuelle Produktion

AM RANDE DER WELT

ZWEI NOVELLEN VON ARTHUR SCHNITZLER

Es spielen: Hannah Moreth und Konstantin Moreth

Spielleitung: Konstantin Moreth und Stefan Lehnen

 

Handlung: Die jugendliche Else, die in den Dolomiten einen

sorgenfreien Urlaub verbringen möchte, erhält einen Brief von ihrer Mutter, indem sie ihr mitteilt, dass die Familie vor dem finanziellen Ruin steht. Else könne jedoch den drohenden Bankrott abwenden, wenn sie, so der Vorschlag, einen im selben Ferienort weilenden Geschäftsfreund des Vaters um die nötige Summe bitte. Als sie dies tut, verlangt dieser als Gegenleistung, Else 15 Minuten nackt betrachten zu dürfen. Diese Forderung stürzt Else in einen schweren Gewissenskonflikt...

Im Anschluss an ein abendliches Konzert, das er gelangweilt verfolgt hat, gerät Leutnant Gustl in einen Streit mit dem ihm bekannten Bäckermeister Habetswallner. Gustl will seinen Säbel ziehen, wird aber durch den körperlich überlegenen Kontrahenten daran gehindert und als „dummer Bub“ beschimpft. Dem militärischen Ehrenkodex verhaftet, beschließt er, am nächsten Morgen um sieben Uhr Selbstmord zu begehen...

Psychologisch schlüssig öffnet Schnitzler den Blick in die Köpfe dieser jungen Menschen und lässt uns an ihrem Seelenleben, ihren Träumen und Nöten teilhaben. Seine Texte erweisen sich als äußerst zeitgemäß, betrachtet man nur die aktuelle Debatte um sexuelle Dominanz von Männern gegenüber Frauen. Ein übersteigertes Ehrgefühl, gar im militärischen Kontext mag uns zwar heute antiquiert erscheinen, aber junge Männer - vielleicht noch mit mangelndem Selbstwertgefühl - die sich im Namen einer Sache oder einer Ideologie indoktrinieren und fanatisieren lassen, kommen einem dann doch nicht ganz unbekannt vor.


             Eingeladen zum Faust Festival München 2018.

Musik: Philipp Ortmeier

Ausstattung: Günther Brendel

Regie: Konstantin Moreth

Preis: 7.200 Euro (zzgl. GEMA und Tantiemen)

Premiere: 25.06. 2017 in Triftern

Tourneezeitraum: 20.11.-13.12. 2018, 07.01.-11.02., 25.02.-03.03. 2019

Auf Anfrage weitere Termine möglich

als Freilicht-Aufführung buchbar Sommer 18 u. 19

Aufführungsrechte: Henschel Verlag

DER MEISTER UND MARGARITA

SCHAUSPIEL VON KONSTANTIN MORETH

NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON MICHAIL BULGAKOW

 

Ein aufstrebender Autor wird von Kritik und Funktionären für seinen Roman über Jesus und Pilatus vernichtend geschlagen und flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt, wobei er seine große Liebe Margarita zurücklässt. Ihm zu Hilfe kommt ein sinistrer Magier namens Voland, der mitsamt seiner teuflischen Truppe Moskau heimsucht, die geordnete sozialistische Welt durcheinander bringt und die Liebenden wieder vereinigt – allerdings zu einem hohen Preis...

In einer Zeit, in der wir wieder um selbstverständlich gewordene Grundrechte fürchten müssen, in der die Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand zu stehen scheint, finden wir in Bulgakows Hauptwerk ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Kunst. 

 

Der Roman - ein Klassiker der Moderne und so etwas wie der russische „Faust“ - bietet ein Feuerwerk an theatralen Möglichkeiten. Er ist eine irrwitzige Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik.

Grotesk-komisch bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist er eine optimale Vorlage für einen prallen Theaterabend, der die Fantasie der Zuschauer anregt und sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt.

 

"Zu sehen ist schlicht ein zauberhaftes Stück Bühnenkunst... Moreth hat mit seiner Truppe aus dem Roman ein Geschehen destilliert rund um die große Liebe und das große Scheitern und um nichts geringeres als um Gott und den Teufel. Er tut das akkurat mit jenen Mitteln, die das Theater hat und braucht: mit Zauberei, mit Phantasie, mit Witz, Gefühl und Tiefgang."

(Landshuter Zeitung, Feuilleton vom 04.07.2017)

 

„.. Gehen. Sie. Unbedingt. Hin! ..Ein wunderbarer, ja zauberhafter Theaterabend. … Sechs großartige Schauspieler und eine rasante Inszenierung machen den Abend zu einem kurzweiligen und im Abgang auch nachdenklichen Vergnügen erster Klasse.“

(Augsburger Allgemeine)

 

„..Wer den Roman kennt, weiß was Regisseur Konstantin Moreth zusammen mit dem Ensemble leistet…In einem Wahnsinnstempo, mit rasanter Livemusik, in witzigen Kostümen und mit im wahrsten Sinne des Wortes irrsinniger Spielfreude .. baut die Inszenierung Szene für Szene dieses Mammutwerk so auf, dass sich jeder amüsieren kann und, wer den Kontext kennt, den Tiefgang dieses Jahrhundertwerks spürt…Riesengroße russische Bücher lassen Orte und Räume imaginieren, fantastische Szenen und Zaubereien entstehen. .. Die Begeisterung von circa 250 Zuschauern zeigt, dass auch anspruchsvolles Theater ankommt…“

(Landshut aktuell)

 

„Reichlich Szenenbeifall und einen lang anhaltenden Schlussapplaus mit „Bravo“-Rufen bekam das Ensemble .. für die Aufführung der fantastischen Satire „Der Meister und Margarita“. ..

Konstantin Moreth .. hat eine eigene Spielfassung des russischen Faust erarbeitet und diese mit einer irrwitzig anmutenden Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik effektvoll in Szene gesetzt. ..“

 (Passauer Neue Presse)



Die Schauspieler